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Ratgeber & Tipps

Photovoltaikanlage – die wichtigsten Infos zur Planung und zum Kauf der eigenen PV-Anlage

Durch eine eigene Photovoltaikanlage können Sie einfach und effektiv sauberen Strom selbst produzieren. Dies hat mehrere Vorteile: Die Senkung der monatlichen Stromrechnung, eine größere Unabhängigkeit vom Energiemarkt und die Möglichkeit einer klimafreundlicheren Lösung zur Erzeugung von Strom. Wir bieten Ihnen hier die wichtigsten Fakten, um den Einstieg in das Thema Photovoltaik erfolgreich zu meistern.


Warum lohnt sich eine Photovoltaikanlage?

Die Photovoltaik-Branche hat in den letzten Jahren einen regelrechten Boom erlebt. Es gibt mehrere Gründe für diesen anhaltenden Aufschwung und die zunehmende Etablierung auch im privaten Bereich:

01

Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit

Das steigende Umweltbewusstsein und der Wunsch nach nachhaltiger Energieerzeugung haben das Interesse an Photovoltaik stark erhöht. Die Nutzung von Solarenergie ist eine saubere und emissionsfreie Alternative zu fossilen Brennstoffen.

02

Einsparung bei den Stromkosten

Mit der Photovoltaikanlage können Sie den selbst erzeugten Solarstrom direkt in Ihrem Haushalt nutzen. Dadurch reduzieren Sie den Bezug von Strom aus dem Netz und senken Ihre Stromkosten. Aber auch durch die Einspeisevergütung haben Anlagenbetreiber die Möglichkeit, ihren überschüssig produzierten Strom ins Netz einzuspeisen. Dies bedeutet, dass Sie nicht nur Kosten sparen, indem Sie weniger Strom aus dem Netz beziehen, sondern auch Einnahmen durch die Einspeisung erzielen können.

03

Unabhängigkeit vom Strommarkt

Die steigenden Strompreise und die Abhängigkeit von konventionellen Energieversorgern haben das Interesse an selbst erzeugtem Solarstrom verstärkt. Photovoltaik ermöglicht es den Verbrauchern, ihre Energiekosten zu senken und unabhängiger von externen Energiequellen zu werden.

04

Wertsteigerung des Hauses

Eine Photovoltaikanlage kann den Wert des Hauses erhöhen, da sie als zusätzliche Ausstattung angesehen wird und langfristig Kosten spart.

Bereit, mehr zu erfahren?

Unser Ratgeber bietet Ihnen wertvolle Einblicke und praktische Tipps. Nutzen Sie unser Expertenwissen, um Ihre Fragen zu klären und den bestmöglichen Start für Ihr Projekt zu gewährleisten. Laden Sie unseren ausführlichen Leitfaden herunter oder kontaktieren Sie uns für eine individuelle Beratung. Lassen Sie uns gemeinsam die beste Lösung für Ihre Bedürfnisse finden – beginnen Sie jetzt!

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Was ist Photovoltaik und wie funktioniert sie?

Photovoltaische Module nutzen den photoelektrischen Effekt, um die Energie der Sonnenstrahlung in elektrischen Strom umzuwandeln. Ein solches Modul besteht aus mehreren Solarzellen aus kristallinem Silizium, die miteinander verbunden sind.

Die Sonnenstrahlen, die auf die Solarzellen treffen, regen Elektronen in der Zelle an und bewegen sie durch ein Kabel, wodurch elektrischer Strom erzeugt wird. Dieser Strom kann direkt verbraucht, in einem Speicher gespeichert oder ins Stromnetz eingespeist werden.

Die altbewährte Technologie, welche schon seit den 50er Jahren in Verwendung ist, wurde von Jahr zu Jahr optimiert und für den Haushaltsgebrauch weiterentwickelt. Wichtig zu wissen ist, dass erst die Standardisierung der Anlagenkomponenten – wie Modulgröße oder elektrische Vorgaben – ermöglichte, die Systeme auch für Normalverbraucher bezahlbar zu machen.

Das Photovoltaikmodul

Das Photovoltaikmodul ist ein zentrales Bauteil der Solaranlage, da es die Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom ermöglicht. Es gibt unterschiedliche Arten von Photovoltaikmodulen, die sich in Bezug auf die verwendeten Solarzellen, die Größe und das Aussehen unterscheiden können.

Aktuell auf dem Markt erhältliche Module besitzen einen Wirkungsgrad von 20 %–22 %. Das bedeutet, dass bei optimaler Sonneneinstrahlung von normativ 1.000 W/m² 20 %–22 % davon in Strom umgewandelt werden kann.

Die Hersteller geben die maximale Leistung in Kilowatt-Peak (kWp) an. Die Module werden optimal kombiniert, in einem oder mehreren Strings in Reihe geschaltet und zum Herzstück der Anlage – dem Wechselrichter – geführt.

Die Unterkonstruktion

Die Photovoltaikanlage sollte unter perfekten Bedingungen gebaut werden. Dort, wo die Sonne am längsten und möglichst ohne Behinderungen auftrifft, wird die Anlage individuell konzipiert und verbaut. In der Regel wird sie deshalb auf dem Dach montiert. Die passende Unterkonstruktion sorgt für eine schnelle und sichere Installation, unabhängig vom jeweiligen Dachtyp.

Das Material, Gewicht und vor allem die Statik spielen die größte Rolle. Bei der Konzipierung wird nicht nur die Stabilität der Anlage selbst berücksichtigt, sondern auch äußere Einflüsse wie Winde und Schneelasten einkalkuliert. Standort und Umgebung spielen eine wichtige Rolle.

Der Wechselrichter

Der Wechselrichter ist eine zentrale Komponente einer Photovoltaikanlage und spielt eine entscheidende Rolle bei der Umwandlung des von den Solarmodulen erzeugten Gleichstroms (DC) in den für den Haushaltsstrom üblichen Wechselstrom (AC). Nach der Umwandlung kann der Strom direkt im Haushalt verbraucht, für eine spätere Nutzung gespeichert oder ins Stromnetz eingespeist werden.

Die meisten Wechselrichter arbeiten mit sogenannten Maximum Power Point Trackern (MPPT). Bei Sonneneinstrahlung sucht sich dieser MPP-Tracker den besten Arbeitspunkt in Spannung und Strom, um möglichst effizient Energie produzieren zu können.

Durch die Integration weiterer Komponenten können Sie Ihre Photovoltaikanlage zu einer Komplettlösung ausbauen und Ihre Unabhängigkeit vom Strommarkt steigern.

Starten Sie noch heute!

Berechnen Sie jetzt Ihr individuelles Solarpotenzial! Nutzen Sie unseren Solarrechner, um herauszufinden, wie viel Sie sparen können und wie schnell sich Ihre Investition auszahlt.

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Hier sind einige Komponenten, die Sie in Betracht ziehen könnten:

Stromspeicher

Photovoltaikanlagen ohne Speicher erzeugen Solarstrom, der unmittelbar verwendet werden muss – meist tagsüber, wenn der Bedarf gering ist. Mit einem Speicher haben Sie die Möglichkeit, den tagsüber überschüssigen Solarstrom dann zu verwenden, wenn er tatsächlich benötigt wird.

Mit einem Stromspeicher können Sie den Eigenverbrauch von durchschnittlich 30 % auf 50–95 % erhöhen. Ohne Änderungen Ihrer Gewohnheiten können Sie:

  • nachhaltig Ihre Stromrechnung reduzieren,
  • Ihren persönlichen Beitrag zur Energiewende leisten und Ihren Eigenverbrauch optimieren,
  • Ihre Unabhängigkeit vom Energieversorger erhöhen.

Wallboxen

Eine Wallbox kann direkt an die Photovoltaikanlage angeschlossen werden und somit den Strom direkt vom Dach ins Auto leiten. Die Installation einer Wallbox stellt sicher, dass Sie Ihr Elektrofahrzeug bequem und effizient aufladen können. Dadurch wird der selbst produzierte Strom auch für die Mobilität genutzt und somit der Eigenverbrauch noch weiter erhöht.

Wärmepumpen

Eine Wärmepumpe ist eine umweltfreundliche Alternative zur Beheizung eines Hauses. Durch die Kombination mit einer Photovoltaikanlage, die den Betrieb der Wärmepumpe mit sauberem Strom versorgt, können Sie einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz leisten und gleichzeitig Kosten sparen.

Auch Bestandsheizungen mit einem Pufferspeicher oder Stromheizungen können mit Ihrer Photovoltaikanlage effizienter gemacht werden.

Smarthome

Mithilfe von Smarthome-, Sicherheits- und KI-Systemen können Sie Ihren Strom intelligent nutzen und verteilen. Die Systeme können Ihren alltäglichen Stromverbrauch verfolgen und neben Tipps zur Optimierung auch selbstständig Anpassungen vornehmen. Selbst lernende Systeme werden immer präsenter auf dem Energiemarkt.

Fragen offen?

Haben Sie noch offene Fragen? Werfen Sie einen Blick in unser FAQ! Hier finden Sie schnelle Antworten auf die häufigsten Fragen. Falls Sie dennoch Unterstützung benötigen, stehen wir Ihnen gerne persönlich zur Verfügung.

Zu unserem FAQ

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Bevor man mit der Detailplanung einer Photovoltaikanlage auf dem eigenen Haus beginnen kann, sollte die grundlegende Frage geklärt werden, ob das Gebäude die notwendigen Voraussetzungen erfüllt, um die Nutzung von Photovoltaik überhaupt sinnvoll zu machen.

Hierbei kommt es auf Folgendes an:

  • Dachbeschaffenheit: Wir empfehlen, das Maximalalter der Dachbedeckung von 20 Jahren nicht zu überschreiten.
  • Dachfläche: Mindestens 5 kWp Leistung mit einer Dachfläche von ca. 26 m² sind ratsam.
  • Dachausrichtung: Die ideale Ausrichtung ist subjektiv. Eine Ost-West-Ausrichtung kann für bestimmte Verbrauchsprofile effizienter sein.
  • Neigungswinkel: Optimalerweise 90 Grad zum Sonnenstand; Abweichungen je nach Region und Ausrichtung sind möglich.

Dachdeckung

Grundsätzlich sind alle üblichen Dacheindeckungen für eine PV-Anlage geeignet, die sich je nach Eindeckung nur hinsichtlich der Art des Montagesystems unterscheiden. Bei denkmalgeschützten Gebäuden ist eine Genehmigung einzuholen.


Dachfläche

Empfehlenswert ist eine Leistung von 5 kWp bei einer Dachfläche von 26 m², da teilweise aufgrund von Hindernissen oder Verschattungen Bereiche ausgespart werden müssen (1 Modul ≈ 2 m²). Realistischer sind ca. 10 m² Dachfläche pro kWp.


Neigungswinkel

In Norddeutschland sollte die Dachneigung größer sein als in Süddeutschland. Bei südlicher Ausrichtung ist die beste Neigung für die PV-Anlage ca. 30 Grad. Bei Ost-West-Ausrichtung sollte die Neigung flacher sein. Für Flachdächer wird die Anlage aufgeständert.

Modulneigung Ableseblock

Sollte ich mein Dach erneuern, bevor ich eine Anlage installiere?

Eine Photovoltaikanlage kann in der Regel eine Lebensdauer von 30 Jahren erreichen. Es ist daher empfehlenswert, das Dach vor der Installation auf seine Funktionsfähigkeit und Tragfähigkeit zu überprüfen. Insbesondere bei älteren Dächern kann es sinnvoll sein, diese zu erneuern oder zumindest zu sanieren. Eine solide Dachkonstruktion und ein fachgerechter Einbau der Anlage sind Voraussetzungen für einen zuverlässigen und sicheren Betrieb. Es empfiehlt sich, bei Unsicherheiten einen Experten hinzuzuziehen, der das Dach begutachtet und gegebenenfalls Empfehlungen ausspricht.

Photovoltaikanlage – die wichtigsten Infos zur Planung und zum Kauf der eigenen PV-Anlage

Durch eine eigene Photovoltaikanlage können Sie einfach und effektiv sauberen Strom selbst produzieren. Dies hat mehrere Vorteile: Die Senkung der monatlichen Stromrechnung, eine größere Unabhängigkeit vom Energiemarkt und die Möglichkeit einer klimafreundlicheren Lösung zur Erzeugung von Strom. Wir bieten Ihnen hier die wichtigsten Fakten, um den Einstieg in das Thema Photovoltaik erfolgreich zu meistern.


Warum lohnt sich eine Photovoltaikanlage?

Die Photovoltaik-Branche hat in den letzten Jahren einen regelrechten Boom erlebt. Es gibt mehrere Gründe für diesen anhaltenden Aufschwung und die zunehmende Etablierung auch im privaten Bereich:

01

Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit

Das steigende Umweltbewusstsein und der Wunsch nach nachhaltiger Energieerzeugung haben das Interesse an Photovoltaik stark erhöht. Die Nutzung von Solarenergie ist eine saubere und emissionsfreie Alternative zu fossilen Brennstoffen.

02

Einsparung bei den Stromkosten

Mit der Photovoltaikanlage können Sie den selbst erzeugten Solarstrom direkt in Ihrem Haushalt nutzen. Dadurch reduzieren Sie den Bezug von Strom aus dem Netz und senken Ihre Stromkosten. Aber auch durch die Einspeisevergütung haben Anlagenbetreiber die Möglichkeit, ihren überschüssig produzierten Strom ins Netz einzuspeisen. Dies bedeutet, dass Sie nicht nur Kosten sparen, indem Sie weniger Strom aus dem Netz beziehen, sondern auch Einnahmen durch die Einspeisung erzielen können.

03

Unabhängigkeit vom Strommarkt

Die steigenden Strompreise und die Abhängigkeit von konventionellen Energieversorgern haben das Interesse an selbst erzeugtem Solarstrom verstärkt. Photovoltaik ermöglicht es den Verbrauchern, ihre Energiekosten zu senken und unabhängiger von externen Energiequellen zu werden.

04

Wertsteigerung des Hauses

Eine Photovoltaikanlage kann den Wert des Hauses erhöhen, da sie als zusätzliche Ausstattung angesehen wird und langfristig Kosten spart.

Hintergrundbild Banner

Bereit, mehr zu erfahren?

Unser Ratgeber bietet Ihnen wertvolle Einblicke und praktische Tipps. Nutzen Sie unser Expertenwissen, um Ihre Fragen zu klären und den bestmöglichen Start für Ihr Projekt zu gewährleisten. Laden Sie unseren ausführlichen Leitfaden herunter oder kontaktieren Sie uns für eine individuelle Beratung. Lassen Sie uns gemeinsam die beste Lösung für Ihre Bedürfnisse finden – beginnen Sie jetzt!

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Was ist Photovoltaik und wie funktioniert sie?

Photovoltaische Module nutzen den photoelektrischen Effekt, um die Energie der Sonnenstrahlung in elektrischen Strom umzuwandeln. Ein solches Modul besteht aus mehreren Solarzellen aus kristallinem Silizium, die miteinander verbunden sind.

Die Sonnenstrahlen, die auf die Solarzellen treffen, regen Elektronen in der Zelle an und bewegen sie durch ein Kabel, wodurch elektrischer Strom erzeugt wird. Dieser Strom kann direkt verbraucht, in einem Speicher gespeichert oder ins Stromnetz eingespeist werden.

Die altbewährte Technologie, welche schon seit den 50er Jahren in Verwendung ist, wurde von Jahr zu Jahr optimiert und für den Haushaltsgebrauch weiterentwickelt. Wichtig zu wissen ist, dass erst die Standardisierung der Anlagenkomponenten – wie Modulgröße oder elektrische Vorgaben – ermöglichte, die Systeme auch für Normalverbraucher bezahlbar zu machen.

Photovoltaikmodul

Das Photovoltaikmodul

Das Photovoltaikmodul ist ein zentrales Bauteil der Solaranlage, da es die Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom ermöglicht. Es gibt unterschiedliche Arten von Photovoltaikmodulen, die sich in Bezug auf die verwendeten Solarzellen, die Größe und das Aussehen unterscheiden können.

Aktuell auf dem Markt erhältliche Module besitzen einen Wirkungsgrad von 20 %–22 %. Das bedeutet, dass bei optimaler Sonneneinstrahlung von normativ 1.000 W/m² 20 %–22 % davon in Strom umgewandelt werden kann.

Die Hersteller geben die maximale Leistung in Kilowatt-Peak (kWp) an. Die Module werden optimal kombiniert, in einem oder mehreren Strings in Reihe geschaltet und zum Herzstück der Anlage – dem Wechselrichter – geführt.

Unterkonstruktion PV-Anlage

Die Unterkonstruktion

Die Photovoltaikanlage sollte unter perfekten Bedingungen gebaut werden. Dort, wo die Sonne am längsten und möglichst ohne Behinderungen auftrifft, wird die Anlage individuell konzipiert und verbaut. In der Regel wird sie deshalb auf dem Dach montiert. Die passende Unterkonstruktion sorgt für eine schnelle und sichere Installation, unabhängig vom jeweiligen Dachtyp.

Das Material, Gewicht und vor allem die Statik spielen die größte Rolle. Bei der Konzipierung wird nicht nur die Stabilität der Anlage selbst berücksichtigt, sondern auch äußere Einflüsse wie Winde und Schneelasten einkalkuliert. Standort und Umgebung spielen eine wichtige Rolle.

Der Wechselrichter

Der Wechselrichter ist eine zentrale Komponente einer Photovoltaikanlage und spielt eine entscheidende Rolle bei der Umwandlung des von den Solarmodulen erzeugten Gleichstroms (DC) in den für den Haushaltsstrom üblichen Wechselstrom (AC). Nach der Umwandlung kann der Strom direkt im Haushalt verbraucht, für eine spätere Nutzung gespeichert oder ins Stromnetz eingespeist werden.

Die meisten Wechselrichter arbeiten mit sogenannten Maximum Power Point Trackern (MPPT). Bei Sonneneinstrahlung sucht sich dieser MPP-Tracker den besten Arbeitspunkt in Spannung und Strom, um möglichst effizient Energie produzieren zu können.

Durch die Integration weiterer Komponenten können Sie Ihre Photovoltaikanlage zu einer Komplettlösung ausbauen und Ihre Unabhängigkeit vom Strommarkt steigern.

Wechselrichter

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Hier sind einige Komponenten, die Sie in Betracht ziehen könnten:

Stromspeicher

Photovoltaikanlagen ohne Speicher erzeugen Solarstrom, der unmittelbar verwendet werden muss – meist tagsüber, wenn der Bedarf gering ist. Mit einem Speicher haben Sie die Möglichkeit, den tagsüber überschüssigen Solarstrom dann zu verwenden, wenn er tatsächlich benötigt wird.

Mit einem Stromspeicher können Sie den Eigenverbrauch von durchschnittlich 30 % auf 50–95 % erhöhen. Ohne Änderungen Ihrer Gewohnheiten können Sie:

  • nachhaltig Ihre Stromrechnung reduzieren,
  • Ihren persönlichen Beitrag zur Energiewende leisten und Ihren Eigenverbrauch optimieren,
  • Ihre Unabhängigkeit vom Energieversorger erhöhen.

Wallboxen

Eine Wallbox kann direkt an die Photovoltaikanlage angeschlossen werden und somit den Strom direkt vom Dach ins Auto leiten. Die Installation einer Wallbox stellt sicher, dass Sie Ihr Elektrofahrzeug bequem und effizient aufladen können. Dadurch wird der selbst produzierte Strom auch für die Mobilität genutzt und somit der Eigenverbrauch noch weiter erhöht.

Wärmepumpen

Eine Wärmepumpe ist eine umweltfreundliche Alternative zur Beheizung eines Hauses. Durch die Kombination mit einer Photovoltaikanlage, die den Betrieb der Wärmepumpe mit sauberem Strom versorgt, können Sie einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz leisten und gleichzeitig Kosten sparen.

Auch Bestandsheizungen mit einem Pufferspeicher oder Stromheizungen können mit Ihrer Photovoltaikanlage effizienter gemacht werden.

Smarthome

Mithilfe von Smarthome-, Sicherheits- und KI-Systemen können Sie Ihren Strom intelligent nutzen und verteilen. Die Systeme können Ihren alltäglichen Stromverbrauch verfolgen und neben Tipps zur Optimierung auch selbstständig Anpassungen vornehmen. Selbst lernende Systeme werden immer präsenter auf dem Energiemarkt.

Fragen offen?

Haben Sie noch offene Fragen? Werfen Sie einen Blick in unser FAQ! Hier finden Sie schnelle Antworten auf die häufigsten Fragen. Falls Sie dennoch Unterstützung benötigen, stehen wir Ihnen gerne persönlich zur Verfügung.

Zu unserem FAQ

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Bevor man mit der Detailplanung einer Photovoltaikanlage auf dem eigenen Haus beginnen kann, sollte die grundlegende Frage geklärt werden, ob das Gebäude die notwendigen Voraussetzungen erfüllt, um die Nutzung von Photovoltaik überhaupt sinnvoll zu machen.

Hierbei kommt es auf Folgendes an:

  • Dachbeschaffenheit: Wir empfehlen, das Maximalalter der Dachbedeckung von 20 Jahren nicht zu überschreiten.
  • Dachfläche: Mindestens 5 kWp Leistung mit einer Dachfläche von ca. 26 m² sind ratsam.
  • Dachausrichtung: Die ideale Ausrichtung ist subjektiv. Eine Ost-West-Ausrichtung kann für bestimmte Verbrauchsprofile effizienter sein.
  • Neigungswinkel: Optimalerweise 90 Grad zum Sonnenstand; Abweichungen je nach Region und Ausrichtung sind möglich.

Dachdeckung

Grundsätzlich sind alle üblichen Dacheindeckungen für eine PV-Anlage geeignet, die sich je nach Eindeckung nur hinsichtlich der Art des Montagesystems unterscheiden. Bei denkmalgeschützten Gebäuden ist eine Genehmigung einzuholen.


Dachfläche

Empfehlenswert ist eine Leistung von 5 kWp bei einer Dachfläche von 26 m², da teilweise aufgrund von Hindernissen oder Verschattungen Bereiche ausgespart werden müssen (1 Modul ≈ 2 m²). Realistischer sind ca. 10 m² Dachfläche pro kWp.


Neigungswinkel

In Norddeutschland sollte die Dachneigung größer sein als in Süddeutschland. Bei südlicher Ausrichtung ist die beste Neigung für die PV-Anlage ca. 30 Grad. Bei Ost-West-Ausrichtung sollte die Neigung flacher sein. Für Flachdächer wird die Anlage aufgeständert.

Modulneigung Ableseblock

Sollte ich mein Dach erneuern, bevor ich eine Anlage installiere?

Eine Photovoltaikanlage kann in der Regel eine Lebensdauer von 30 Jahren erreichen. Es ist daher empfehlenswert, das Dach vor der Installation auf seine Funktionsfähigkeit und Tragfähigkeit zu überprüfen. Insbesondere bei älteren Dächern kann es sinnvoll sein, diese zu erneuern oder zumindest zu sanieren. Eine solide Dachkonstruktion und ein fachgerechter Einbau der Anlage sind Voraussetzungen für einen zuverlässigen und sicheren Betrieb. Es empfiehlt sich, bei Unsicherheiten einen Experten hinzuzuziehen, der das Dach begutachtet und gegebenenfalls Empfehlungen ausspricht.

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