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Ratgeber Photovoltaik

Photovoltaikanlage – die wichtigsten Infos zur Planung und zum Kauf

Durch eine eigene Photovoltaikanlage können Sie einfach und effektiv sauberen Strom selbst produzieren – mit spürbaren Vorteilen: niedrigere Stromkosten, mehr Unabhängigkeit und ein echter Beitrag zur Energiewende.

Warum lohnt sich eine Photovoltaikanlage?

Die Photovoltaik-Branche hat in den letzten Jahren einen regelrechten Boom erlebt. Es gibt mehrere Gründe für diesen anhaltenden Aufschwung:

01

Umweltbewusstsein & Nachhaltigkeit

Solarenergie ist eine saubere und emissionsfreie Alternative zu fossilen Brennstoffen – und das Bewusstsein dafür wächst stetig.

02

Einsparung bei den Stromkosten

Nutzen Sie selbst erzeugten Solarstrom im Haushalt und speisen Sie Überschüsse ins Netz ein – doppelte Ersparnis durch weniger Bezug und Einspeisevergütung.

03

Unabhängigkeit vom Strommarkt

Steigende Preise? Kein Problem. Mit eigener PV-Anlage werden Sie unabhängiger von externen Energieversorgern und Marktschwankungen.

04

Wertsteigerung des Hauses

Eine PV-Anlage gilt als moderne Ausstattung und erhöht den Immobilienwert – nachweislich und langfristig.

Bereit, mehr zu erfahren?

Unser Ratgeber bietet Ihnen wertvolle Einblicke und praktische Tipps. Lassen Sie uns gemeinsam die beste Lösung für Ihre Bedürfnisse finden.

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Was ist Photovoltaik und wie funktioniert sie?

Photovoltaische Module nutzen den photoelektrischen Effekt, um die Energie der Sonnenstrahlung in elektrischen Strom umzuwandeln. Ein solches Modul besteht aus mehreren Solarzellen aus kristallinem Silizium.

Die Sonnenstrahlen regen Elektronen an und erzeugen so Strom – der direkt verbraucht, gespeichert oder ins Netz eingespeist werden kann.

Die seit den 50er Jahren bewährte Technologie wurde stetig optimiert. Erst die Standardisierung der Komponenten machte sie für Normalverbraucher erschwinglich.

Photovoltaikmodul

Das Photovoltaikmodul

Das Photovoltaikmodul ist das zentrale Bauteil der Solaranlage. Es gibt verschiedene Modultypen, die sich in Solarzellen-Technologie, Größe und Optik unterscheiden können.

Aktuelle Module erreichen einen Wirkungsgrad von 20 %–22 %. Bei optimaler Einstrahlung (1.000 W/m²) werden so 20–22 % der Sonnenenergie in Strom umgewandelt.

Die maximale Leistung wird in Kilowatt-Peak (kWp) angegeben. Die Module werden in Strings in Reihe geschaltet und zum Wechselrichter geführt.

Unterkonstruktion PV-Anlage

Die Unterkonstruktion

Die Anlage wird dort montiert, wo die Sonne am längsten und ungehindert scheint – in der Regel auf dem Dach. Die passende Unterkonstruktion ermöglicht eine schnelle und sichere Montage für jeden Dachtyp.

Material, Gewicht und Statik spielen die größte Rolle. Neben der Anlagenstabilität werden auch Wind- und Schneelasten sowie standortspezifische Faktoren einkalkuliert.

Wechselrichter

Der Wechselrichter

Der Wechselrichter wandelt den Gleichstrom (DC) der Solarmodule in haushaltsüblichen Wechselstrom (AC) um. Der Strom kann direkt verbraucht, gespeichert oder ins Netz eingespeist werden.

Die meisten Wechselrichter nutzen Maximum Power Point Tracker (MPPT), die jederzeit den optimalen Arbeitspunkt für maximale Effizienz finden.

Mit zusätzlichen Komponenten wird die Anlage zur Komplettlösung – für maximale Unabhängigkeit.

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Berechnen Sie jetzt Ihr individuelles Solarpotenzial und finden Sie heraus, wie schnell sich Ihre Investition auszahlt.

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Erweiterungen, die Ihre Anlage vervollständigen:

Stromspeicher

Ohne Speicher muss erzeugter Solarstrom sofort verbraucht werden – meist tagsüber, wenn der Bedarf gering ist. Mit einem Speicher nutzen Sie überschüssigen Strom genau dann, wenn Sie ihn brauchen.

Der Eigenverbrauch steigt damit von durchschnittlich 30 % auf bis zu 50–95 %. Das bedeutet:

  • Nachhaltige Reduzierung der Stromrechnung
  • Persönlicher Beitrag zur Energiewende
  • Größere Unabhängigkeit vom Energieversorger

Wallboxen

Eine Wallbox verbindet Ihre PV-Anlage direkt mit Ihrem Elektrofahrzeug – Strom vom Dach direkt ins Auto. So steigt der Eigenverbrauch weiter und Ihre Mobilität wird sauber.

Wärmepumpen

Die Kombination aus Photovoltaik und Wärmepumpe ist eine der effizientesten Lösungen für klimafreundliches Heizen. Auch Bestandsheizungen mit Pufferspeicher lassen sich optimal einbinden.

Smarthome

KI-gestützte Smarthome-Systeme verfolgen Ihren Verbrauch, geben Optimierungstipps und steuern Ihre Geräte automatisch – für maximale Effizienz ohne zusätzlichen Aufwand.

Noch Fragen offen?

In unserem FAQ finden Sie schnelle Antworten auf die häufigsten Fragen – oder kontaktieren Sie uns direkt für eine persönliche Beratung.

Zu unserem FAQ

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Bevor die Detailplanung beginnt, sollte geklärt werden, ob Ihr Gebäude die notwendigen Voraussetzungen erfüllt.

  • Dachbeschaffenheit: Wir empfehlen, ein Maximalalter der Dachbedeckung von 20 Jahren nicht zu überschreiten.
  • Dachfläche: Mindestens 5 kWp Leistung – das entspricht ca. 26 m² Dachfläche.
  • Dachausrichtung: Die ideale Ausrichtung ist individuell. Eine Ost-West-Ausrichtung kann für bestimmte Verbrauchsprofile effizienter sein.
  • Neigungswinkel: Optimal 90 Grad zum Sonnenstand; Abweichungen je nach Region und Ausrichtung sind möglich.

Dachdeckung

Alle gängigen Dacheindeckungen sind für eine PV-Anlage geeignet – das Montagesystem wird individuell angepasst. Bei denkmalgeschützten Gebäuden ist eine Genehmigung erforderlich.

Dachfläche

Empfehlenswert: 5 kWp bei 26 m². Realistisch sind ca. 10 m² pro kWp, da Hindernisse und Verschattungen Fläche kosten (1 Modul ≈ 2 m²).

Neigungswinkel

Südausrichtung: optimale Neigung ca. 30 Grad. In Norddeutschland etwas steiler als im Süden. Ost-West-Ausrichtung: flachere Neigung. Flachdächer werden aufgeständert.

Modulneigung Ableseblock

Sollte ich mein Dach erneuern, bevor ich eine Anlage installiere?

Eine PV-Anlage erreicht typischerweise eine Lebensdauer von 30 Jahren. Deshalb empfehlen wir, das Dach vor der Installation auf Funktionsfähigkeit und Tragfähigkeit zu prüfen. Bei älteren Dächern kann eine vorherige Sanierung sinnvoll sein. Im Zweifelsfall empfehlen wir, einen Experten hinzuzuziehen.


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